Stellungnahme zum Artikel „Millerntor Gallery und Co. Kunst für den guten Zweck! – Aber

auf wessen Kosten?“ veröffentlicht am 25. April 2021 von Robert Heidemann auf arttrado.de

 

Im Rahmen seines Artikels auf arttrado.de wirft Robert Heidemann der Millerntor Gallery, also der Viva

con Agua ARTS gGmbH als Veranstalterin unseres einzigartigen Kunst-, Musik- und Kulturfestivals im

Stadion des FC St. Pauli, mehrfaches Fehlverhalten vor und kritisiert wiederholt unseren Umgang mit

den eingebundenen Künstler*innen und ihrer Kunst.

 

Im Folgenden möchten wir zu den einzelnen Vorwürfen transparent Stellung beziehen und unsere

Bereitschaft für einen offenen Austausch signalisieren. Wir reden und schreiben gerne miteinander –

nicht übereinander.

 

An dieser Stelle danken wir unserem großen internationalen Netzwerk sozial engagierter Künstlerinnen

und Künstler sowie allen eingebundenen Unterstützerinnen und Unterstützer für ihren kontinuierlichen

Einsatz für unsere Vision „Wasser für Alle – Alle für Wasser“.

 

Ohne Euch gäbe es kein ART CREATES WATER, keine Millerntor Gallery, kein Viva con Agua.

 

 

Vorwurf: Passiver Druck und stellenweise auch Abneigung der Veranstalter gegenüber dem

Künstler, um 70% und mehr des Verkaufspreises an die MTG zu spenden.

 

Zitat: „In der Hamburger Millerntor Gallery beispielsweise war es 2015 – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch danach – üblich, dass Künstler 70% ihrer Einnahmen aus dem Ausstellungsverkauf spenden. Das wurde vertraglich festgehalten – super? Super wäre wenn die Galerie ihren Anteil von 40% spendet, da der Künstler schon die Kosten für die Ausstellung trägt, die meist höher als die 30% sind, die er behalten darf.

In einzelnen Fällen wurden Gerüchte zu folgen sogar noch höhere Spenden vereinbart, da von den Veranstaltern ein passiver Druck, fast schon eine Abneigung zu spüren gewesen sein soll, wenn man „nur“ 70% spendete. Warum nicht mehr? Warum nicht 100%? – Nun ja, weil Künstler auch noch leben müssen! Vielleicht deshalb?“

 

Fakt ist: Viva con Agua ARTS, als Veranstalterin der Millerntor Gallery, spendete die Verkaufserlöse,

die nicht an die teilnehmenden Künstler*innen ausgezahlt wurden, an Viva con Agua de Sankt Pauli

e.V. zur Umsetzung ausgewählter WASH-Projekte. Fakt ist auch: Viva con Agua ARTS trägt die Kosten

für die Ausstellung und nicht die Künstler*innen, wie im Artikel behauptet wird.

Die Millerntor Gallery ist keine reine Kunstgalerie: sie ist eines der größten Inlandsprojekte von Viva con

Agua, für das 2016 eigens ein Social Business gegründet wurde. Sie ist ein Kunst-, Musik- und

Kulturfestival in einem besonderen Fußballstadion. Sie ist Treffpunkt für viele Hunderte ehrenamtlich

Supportende, Künstler*innen aus aller Welt und eine Plattform für sozialen ARTivismus, der Ansporn

zu freudvollem Engagement für alle Beteiligten inkl. der rund 17.000 Besucher*innen.

Auch bei uns war und ist es die freie Entscheidung einer jeden Künstlerin und eines jeden Künstlers, ob

sie/er sich dem durchschnittlichen Spendenshare von damals 70% (aktuell 50%) anschließt oder mehr

bzw. weniger spendet. Spenden sind per se freiwillig und laut Definition auch in der Höhe frei

wählbar. Neben einer Spendenbescheinigung, die von den Künstler*innen i.d.R. steuerlich geltend

gemacht werden kann, bekommen die teilnehmenden Kulturschaffenden kommunikativen Support,

Zugang zum Netzwerk von Viva con Agua und nicht selten lukrative Folgeaufträge.

Zudem übernehmen wir die Präsentation von Kunst und Künstler*in auf Social Media, im

Ausstellungskatalog (bzw. seit 2019 im Magazin) und wickeln den gesamten Kunstverkauf ab (vom

Ausdrucken des Galerieschildes bis zur Auslieferung an die Käufer*innen).

Es ist neben der Sensibilisierung für die Projekte von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. unsere

Hauptaufgabe (und übrigens auch Satzungszweck), unser wundervolles und wachsendes Künstler*-

innen-Netzwerk zu unterstützen, ihnen mehr Präsenz und Reichweite zu ermöglichen und sie als sozial

engagierte Künstler*innen für ihre Unterstützung abzufeiern.

 

 

Vorwurf: Der Künstler wird gezwungen, seine Einnahmen zu spenden.

 

Zitat: „Generell sollte es so sein, dass der, der gerne Geld spenden möchte, das auch tun soll, aber es nicht von Dritten verlangen darf. Will die Millerntor Gallery spenden, soll sie IHRE Einnahmen, also den üblichen Gallereianteil von 40 %, spenden und es den Künstlern offenlassen, ob sie es sich überhaupt leisten können, ihr Einkommen zu spenden oder ob sie den guten Zweck in der Hinsicht unterstützen, dass die Besucher 10,.- bei der Millerntor Gallery Eintritt zahlen, um die Werke ansehen zu können.“

 

Vorweg – niemand wurde oder wird von der oder für die Millerntor Gallery oder andere Formate von

Viva con Agua zu etwas gezwungen. Ebenso wie die Teilnahme als Künstler*in (egal ob für die

Gestaltung einer Wand, als Music Act auf einer der Bühnen oder Kulturschaffender im Rahmen eines

Panel Talks), ist es unseren ehrenamtlich Supportenden, Partnern und Sponsoren sowie allen

Besucher*innen freigestellt, ob sie zu den von uns transparent kommunizierten Konditionen teilnehmen

möchten oder nicht. An dieser Stelle beschreiben wir gerne noch einmal, wie sich die Millerntor Gallery

finanziert und die Spendenzahlungen generiert und weitergeleitet werden:

Das Festival ist über die vergangenen Jahre kontinuierlich gewachsen, aber seit je her finanziert sich

die Produktion der Millerntor Gallery durch Sponsorengelder. Das Weißen der Wände, die Beschaffung

von Material, die Anmietung von Technik, ... selbst die Hafermilch im Crew-Catering wird durch die

Unterstützung unseres unfassbar tollen Partnernetzwerks ermöglicht. Die Einnahmen durch den

Kunstverkauf wurden bis einschließlich 2017 (und stets auf Basis des im Vorfeld vereinbarten

Spendenshares) zwischen den Artists und Viva con Agua aufgeteilt: Rund 40-45% wurden dabei an die

Künstler*innen ausgezahlt, die verbleibenden rund 55-60% jeweils an die Projekte von Viva con Agua

und unserem Partner Welthungerhilfe weitergeleitet. Für diesen Betrag erhielten alle teilnehmenden

Künstler*innen anteilig die eingangs erwähnten Spendenbescheinigungen als Nachweis für ihre

Unterstützung. Seit 2018 und auf Empfehlung unserer Steuerberatung berechnet Viva con Agua ARTS

für die Vermittlung und Abwicklung des Kunstverkaufs eine marktübliche Kommissionsgebühr i.H.v.

10%, um ihre steuerpflichtigen Leistungen klar von Künstler*innen-Beteiligung und Projektspenden an

VcA zu trennen und ausweisen zu können.

Um die Personal- und Verwaltungskosten für die hauptamtlich Beschäftigten von Viva con Agua ARTS

als veranstaltendes Social Business (die rund neun Monate des Jahres mit der Vor- und Nachbereitung

sowie im Sommer der Produktion der Millerntor Gallery beschäftigt sind) zu bezahlen, werden die

Eintrittsgelder und Einnahmen durch unsere Gastro- und Getränkepartner genutzt. Alles transparent,

alles offiziell und alles steuerlich und rechtlich abgestimmt.

Die Millerntor Gallery präsentierte in der Vergangenheit jährlich zwischen 120 bis 140 verschiedene

Künstler*innen aus der ganzen Welt, zahlreiche Music Acts und ein kunterbuntes Bühnen- und

Kulturprogramm über ein verlängertes Wochenende. Unsere Ticket- und sogar Bierpreise stimmen wir

jährlich aufs Neue mit und in unserem ehrenamtlichen Netzwerk ab und wägen Angebot und

Wettbewerb natürlich mit den finanziellen Möglichkeiten unserer Community ab.

Neben dem Tagesticket (8-10 EUR) gab es Festivaltickets für alle Veranstaltungstage (20-25 EUR)

sowie spezielle und überwiegend kostenfreie Angebote für Schüler*innen, Studierende,

Arbeitssuchende, Gruppen und Familien.

Wir freuen uns und sind dankbar, dass wir seit der ersten Millerntor Gallery im September 2011 somit

jeder und jedem, die/der Teil unserer Community werden wollte, kostenlosen oder erschwinglichen

Zutritt zu unserer Veranstaltung und somit auch der Kunst ermöglichen konnten.

 

 

Vorwurf: Keine öffentlichen Einblicke über die anteiligen Spenden der Künstler bzw. generell

eine Namennennung der. Künstler.

 

Zitat: “Die Künstler arbeiten und die Gallery streicht den Ruhm und die Lorbeeren ein. Es gibt unserer Recherche nach nicht einmal einen öffentlichen Einblick, welcher Künstler anteilig wie viel gespendet hat, oder überhaupt eine Nennung der Künstler die viel Liebe, Zeit und Geld dafür aufgewendet haben, das Projekt möglich zu machen.“

 

Ob über unsere Social-Media-Kanäle, den jährlichen Veranstaltungskatalog bzw. das -magazin, über

Berichte in der Presse oder die Plattformen eingebundener Influencer*innen und Partner – unsere

Dankbarkeit über die Unterstützung so vieler unterschiedlicher Kunstschaffender kommunizieren wir,

wo wir nur können. Es gäbe Viva con Agua in seiner heutigen Form, es gäbe die Millerntor Gallery und

viele weitere Formate von Viva con Agua ARTS und rund um ART CREATES WATER nicht ohne unser

internationales Netzwerk wundervoller Künstlerinnen und Künstler. Der Bau zahlreicher Brunnen,

Toiletten oder Wascheinrichtungen in den ausgewählten Projektstandorten von VcA und der

Welthungerhilfe wurde ermöglicht von den Künstler*innen aus unserem Netzwerk und durch den

Verkauf ihrer Arbeiten.

 

Dass wir im Anschluss an unsere Veranstaltungen ausschließlich Gesamtspendensummen und nicht

einzelne Spendenwerte kommunizieren, versteht sich aufgrund des Datenschutzes und der erwarteten

Wahrung der Anonymität einzelner Beteiligter von selbst.

 

 

Vorwurf: Weiterschieben der Einnahmen des Kunstverkaufes im eigenen Interesse.

 

Zitat: „Beispielsweise ist es nicht möglich nach zu sehen, wer die letzten Jahre beteiligt gewesen ist. Es heißt die Millerntor Gallery spendet Betrag XY – Dabei hat die Hamburger Galerie anscheinend selbst nicht 1€ on top gelegt. So stellt es sich für uns so dar, als ob die Millerntor Gallery die Einnahmen der Künstler in ihren eigenem Interesse weitergeschoben hat.“

 

Über unsere Website lässt sich alphabetisch sortiert nachvollziehen, welche Künstler*innen wir zuletzt

im Rahmen unserer Kunstveranstaltungen (egal ob Millerntor Gallery oder Quellen Galerie)

präsentieren konnten. Zudem finden sich in den Katalogen und Magazinen der vergangenen

Ausstellungen detaillierte Informationen zu allen eingebundenen Akteuren, also Künstler*innen,

Musiker*innen und Partnerorganisationen. Über Open Calls im Vorfeld unserer Veranstaltungen konnte

in der Vergangenheit jede*r Vorschläge für neue Künstler*innen einreichen oder sich als

Kunstschaffende*r bewerben.

Wir stellen den Künstler*innen u.a. mit der Millerntor Gallery die Infrastruktur für eine außergewöhnliche

Ausstellung zur Verfügung und wickeln von der Präsentation, über den Verkauf bis hin zur Abrechnung

alles rund um ihren künstlerischen Beitrag ab. Auch wenn hier tatsächlich kein Euro direkt von uns (als

Veranstalterin des Festivals) eingesetzt wird, stecken wir alles, was wir zur Verfügung haben in die

Umsetzung dieser Veranstaltungen. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Produktions- und

Verwaltungskosten über Sponsorengelder und Fördermittel zu finanzieren, um alle Spenden der

Künstler*innen direkt an die Projekte von Viva con Agua weiterleiten zu können.

 

 

Vorwurf: Schlechter und liebloser Umgang mit Kunstwerken und erst „nach längerem Kampf“

wurde für den Schaden aufgekommen.

 

Zitat: „Grade wenn wir dann noch hören, wie lieblos mit den Kunstwerken umgegangen wurde. Beschädigung durch Unachtsamkeit inklusive. Es weckt den Eindruck, dass es hier im Vordergrund steht, medienwirksam Spenden zu erwirtschaften, ohne sich eigentlich für die Künstler und die Kunstwerke zu interessieren – Hauptsache man verkauft im Namen der Galerie. So berichteten uns Teilnehmer, dass ihre Werke am Ende der Ausstellung ohne Rücksprache abgehangen wurden und sie diese dann unverpackt auf einem Haufen liegend fanden. Die Kunstwerke waren dadurch unnötigerweise beschädigt worden. In einem Fall ist uns bekannt, dass die Galerie für den Schaden zwar aufkam, aber erst nach einem längeren „Kampf“.“

 

Wir sind soziale Aktivisten!

Wir haben Ideen und setzen sie um.

Dass sich Viva con Agua seit der Gründung, genauso wie das haupt- und ehrenamtliche Team hinter

der Millerntor Gallery, dabei stets weiterentwickelt, Fehler macht und dazu lernt, quasi unterwegs den

Rucksack packt ... ist wahrscheinlich ein Mix aus Naivität und Normalität. Aber niemals böse Absicht.

Wo viele motivierte Hände mit anpacken, teilweise ohne vorher ausreichend eingewiesen oder geschult

worden zu sein, passierte es leider zwangsläufig, dass im Übermut Fehler gemacht wurden und auch

Schäden an der Kunst entstanden sind. Für alle von uns verursachten Schäden haben wir unmittelbar

nach Bekanntwerden Verantwortung übernommen und werden dies auch in Zukunft tun. Und wir lernen

schneller aus unseren Fehlern und arbeiten entsprechende Situationen noch konsequenter auf.

Inzwischen haben wir sensibel eingearbeitete Teams für das Art Handling und Kunstlager und lassen

alle künstlerischen Arbeiten mit dem Eintreffen im Stadion gegen Schäden jeglicher Art versichern.

Wir sind dankbar für ein solch verständnisvolles und konstruktives Künstler*innen-Netzwerk, mit dem

wir seit der ersten Ausstellung wachsen durften – emotional und fachlich.

Und wir sind weiterhin dankbar und bereit für kritisches Feedback und den offenen Dialog, um den

wachsenden Ansprüchen unserer Community und von uns selbst gerecht zu werden.

 

 

Vorwurf: „Schröpfen“ der Künstler, die an der MTG teilnehmen.

 

Zitat: „Wenn eine Galerie in eigener Sache öffentlich die Werbetrommel rührt, wie viel sie spendet, sollte der

Endverbraucher die Möglichkeit haben, nachvollziehen zu können, woher und wie diese Spenden zustande

kamen.Spendet die Galerie wirklich, also fairerweise ihre eigenen Einnahmen oder werden die Künstler einfach nur geschröpft?“

 

Unsere Spendenzahlungen sind u.a. im Jahresbericht von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. bis auf

zwei Stellen nach dem Komma nachvollziehbar.

Und es macht uns zurecht stolz und glücklich, die Spendenbeträge zu kommunizieren, die wir dank der

außergewöhnlichen Unterstützung der teilnehmenden Künstler*innen für die WASH-Projekte von

Viva con Agua weiterleiten können. Denn das ist der Antrieb und die Motivation von allen teilnehmenden

Künstler*innen und Supportenden und uns als Social Business. Und es ist unsere Pflicht dies

transparent und wertschätzend zu kommunizieren.

 

 

Vorwurf: Keine finanzielle Entschädigung für Praktikanten bzw. persönlicher Einsatz von

eigenen finanziellen Reserven.

 

Zitat: „Als ebenso „normal“ haben sich unbezahlte Praktika in großen Galerien durchgesetzt. Während die Galerien Spenden für wohltätige Zwecke von Künstlern eintreiben, hören wir von Mitarbeitern häufig, dass diese ohne finanzielle Entschädigung an dem Projekt gearbeitet haben. So auch bei der Millerntor Gallery. Um das überhaupt leisten zu können, müssen die Mitarbeiter / Praktikanten sogar noch ihre eigenen finanziellen Reserven verbrauchen, um am Ende in den Medien zu lesen: Die Galerie XY spendete Tausende Euros für Projekt YXZ. Wobei die oberen Verantwortlichen keine finanziellen Einbußen zu verzeichnen hatten bzw. haben.“

 

Die Millerntor Gallery ist keine Galerie, keine Organisation und kein Unternehmen. Die Millerntor Gallery

ist eines der größten Inlandsprojekte von Viva con Agua und ein Kunst-, Musik- und Kulturfestival,

veranstaltet von Viva con Agua ARTS und initiiert vom FC St. Pauli und Viva con Agua de Sankt Pauli

e.V. Wir sind ein offenes Netzwerk mit einer gemeinsamen und verbindenden Vision und jede*r kann

sich einbringen und Teil unserer Bewegung sein.

Wenn wir als „Millerntor Gallery“ kommunizieren, dann als Kollektiv von mehreren Hundert

Künstler*innen, Kulturschaffenden und v.a. unserem großen Netzwerk ehrenamtlich Supportenden und

unterstützenden Partnern. Es ist also niemals der Erfolg einer einzelnen Marke, sondern das Ergebnis

von allen beteiligten Akteur*innen – von der vierzehnjährigen Schülerpraktikantin bis zur „Street Art-

Oma“, vom arbeitssuchenden Ultra-Fan bis zur millionenschweren Unternehmerin, von dem, der

spontan für zwei Stunden im Stadion vorbeikam und der, die sich zwei Wochen Urlaub in ihrem Hauptjob

nimmt, um bei der Millerntor Gallery dabei zu sein.

Ohne das ehrenamtliche Engagement all dieser Charaktere wäre die Millerntor Gallery nicht

realisierbar. Unser Ehrenamt ist die Basis unserer täglichen Arbeit.

Es ist korrekt, dass wir für Praktika im direkten Bezug zur Millerntor Gallery erst seit 2018

Aufwandsentschädigungen für Praktikant*innen zahlen können und (v.a. in den Jahren davor)

verschiedene Sachspenden aus unserem ehrenamtlichen Netzwerk eingesetzt wurden, um die

Millerntor Gallery nachhaltig produzieren zu können (hierzu gehören ausrangierte Drucker für das Help

Desk, ebenso wie Töpfe für das Crew-Catering oder Fahrradanhänger für Materialtransporte).

Wie auch Geldspenden, sind Sachspenden eine freiwillige Leistung der handelnden Person, für die wir

stets extrem dankbar sind und die wir niemals als selbstverständlich ansehen.

Für all den unglaublich tollen Support, von A wie Akku-Ladegerät bis Z wie ihre Zeit, sind wir jeder

Supporterin und jedem Supporter dankbar, dass sie Teil unserer Bewegung sind.

Denn um „Wasser für Alle“ zu erreichen, wollen wir „Alle für Wasser“ begeistern.

 

Sankt Pauli, 27. April 2020