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Kneipenchor

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Der Hamburger Kneipenchor steht seit zehn Jahren für eine Form des Chorgesangs, die es in Hamburg so zuvor noch nicht gegeben hat: satter Chorsound, der jede Zuhörerin und jeden Zuhörer mit seiner ansteckenden Energie aus dem Alltag katapultiert, mitten rein ins Vergnügen: Überwiegend a capella, ab und zu beflügelt von Klavier und Drums, aber immer mindestens vierstimmig und mit einem ganz besonders energetischen Vibe singen sich rund 40 Hamburger Deerns und Jungs die Seele aus dem Leib. Das Repertoire ist dabei einmalig! Mit Miley & Madsen gehts ab, Robyn tanzt neben Britney und Harry nicht mehr allein, Nina Hagen prallt auf Bon Jovi, mit Kummer wird alles gut und Frevert bringt alle nach Hause. Gesungen wird, was gefällt -selbstironisch, aber anspruchsvoll.

Viele Liter Bier und Sekt haben die Stimmen im Laufe des Jahrzehnts reifen lassen und die Ambitionen sind ungebremster denn je. Einmal wöchentlich kommt der Chor zusammen, um zu proben. Engagiert und mit Anspruch, aber auch immer mit genug Zeit für eingemeinsames Getränk. Ganz nebenbei sind die Mitglieder über die Jahre zu einer großen Familie zusammengewachsen. Dabei hat sich eine Einheit gebildet, die weit über das gemeinsame Singen und Auftreten hinausgeht: Es wird miteinander getanzt, gefeiert und sich in den Armen gelegen, Freundschaften sind entstanden und das Wochenende der Chorfahrt ist der jährliche Höhepunkt.

Für seine Auftritte zieht der Chor regelmäßig durch die Hamburger Club-und Kneipenlandschaft. Kooperationen mit verschiedenen Veranstaltern oder Musikern gehören ebenso dazu. Highlights der letzten zehn Jahre waren diverse Auftritte auf dem „A Summer’s Tale Festival“ in Luhmühlen, der Geburtstag des Hamburger Musikclubs Knust, bei dem der Kneipenchor vor 2.500 Gästen als Vorband von Kettcar begeisterte, und die Zusammenarbeit mit Musikern wie Tom Klose und Bernd Begemann. Im Rahmen von „Hamburg bekennt Farbe“ kooperierten sie 2015 mit dem Hamburger Senat und brachten auf dem Rathausmarkt rund 7.000 Hamburger zum Jubeln. Ganz besonders am Herzen liegen dem Kneipenchor aber natürlich die eigenen, immer ausverkauften Konzerte im Knust –nach 2018 und 2020 wirdin diesem Jahr der 10jährige Chor-Geburtstag mit einem fulminanten Jubiläumskonzert gefeiert.

Die Geschichte des Hamburger Kneipenchors begann 2013: Hilke Cordes (38) hatte nach diversen Chormitgliedschaften keine Lust mehr auf ein vorgegebenes Chorformat, an das sie sich anpassen muss. Aus Berlin schwappte die Idee der Kneipenchöre nach Hamburg und Hilke war, angesteckt von der Ungezwungenheit, voller Energie einen Kneipenchor in Hamburg zu etablieren. „Ich spiele selbst kein Instrument, habe keine Ahnung vom Arrangieren oder höheren musikalischen Zusammenhängen. Ich wusste nur, ich will singen und ich habe Lust auf eine Gemeinschaft und ein Projekt, das mich und andere mitreißt.“ Über den erweiterten Freundeskreis sammelte Hilke eine bunte Gruppe junger Leute um die 30 zusammen und suchte einen musikalischen Leiter. Zur Auftakt-Probe bestand der Chor bereits aus über 30 Leuten. Freundinnen und Freunde brachten Leute mit und die wiederum weitere Bekannte.

Der Chor besteht bis heute fast zur Hälfte aus den Sängerinnen und Sängern, die schon 2013 den ersten Ton mit angestimmt haben. Mitgliedsanfragen flattern regelmäßig ins Chorpostfach: Es wollen mehr Leute mitsingen als es Plätze gibt. Inzwischen sind rund 40 Sängerinnen und Sänger dabei. Es gibt unzählige Chor Geschichten, Chorpaare fanden zusammen, Chor-Babys wurden geboren, große Auftritte gemeistert, hitzige Diskussionen geführt und viele Kästen Bier geleert. Der Kneipenchor ist heute ein eingetragener Verein, viele der Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich, bringen Ideen ein und helfen bei der Organisation von Probentagen, Chorfahrten und Auftritten. Große Entscheidungen werden demokratisch getroffen und in der Gruppe diskutiert.

Seit Sommer 2017 hat Arne Bischoff die Chorleitung des Hamburger Kneipenchores übernommen. 2018 kam Stefan Waldow dazu und die beiden Musiker teilen sich die musikalische Leitung des Chores. Sie schreiben auch die mehrstimmigen Arrangements, formen damit den besonderen Sound des Chores und schaffen es, genau die richtigeMischung aus ungebremster Energie und musikalischem Anspruch zu finden.

Der studierte Jazzmusiker Arne Bischoff spielt als Keyboarder für Musiker wie Revolverheld und Zoe Wees. „Ich war selbst als Tenor im Kneipenchor und bin stolz, jetzt als Chorleiter vorne den Takt angeben zu dürfen. Der Chor ist einfach ein ganz besonderes Projekt –musikalisch und menschlich.“ Der Musiker und Singer-Songwriter Stefan Waldow bringt neben seiner warmen, sicheren Gesangsstimme mehrjährige Erfahrung in der Leitung verschiedener Chöre und Ensembles mit in die Kneipenchor-Welt: „Die Energie des Chores ist für mich etwas ganz besonders. Dadurch ist es immer wieder eine Überraschung, was wir am Ende aus einem Arrangement rausholen. Es macht großen Spaß mit einem Chor zu arbeiten, der so viel Freude und Engagement mitbringt.“

Samstag

15.07.23

17:00, 18:00

Flying Acts

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